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Eine häufige Unfallursache mit dem Caravan oder Reisemobil ist die falsche Beladung des Fahrzeugs.

Jedoch sind es nur zwei Grundsätze die man beachten sollte um ohne Probleme in den Urlaub zu fahren. "Schwergewichte" gehören nach unten und möglichst in Achsnähe oder zwischen die Achsen. "Leichtgewichte" gehören nach oben.

Natürlich sind dabei die Zuladekapazitäten zu beachten, die sich aus dem Gesamt- und dem Leergewicht berechnet. Eine Fahrt auf eine öffentliche Waage gibt hier gute Angaben über den tatsächlichen Zuladewert. Zusätzlich ist die zulässige Anhängelast des Zugwagens zu beachten, denn beide Werte - höchste Zuladung beim Caravan und zulässige Anhängelast beim Zugwagen - sind durchaus unterschiedlich.

Nun geht es darum die Ladung richtig zu verstauen. Sie sollte auf jeder Seite, vorne und hinten gleichmäßig verteilt sein und schwere Sachen , wie z.B. Vorzelt und Gestänge gehören in die Staukästen nahe der Achse. Nach der Maxime : Je tiefer der Schwerpunkt, desto besser liegt das Fahrzeug auf der Strasse und hat ein besseres Nachlaufverhalten.

Besondere Beachtung sollte den Dachträgern geschenkt werden. Hierauf sollte man nur die wirklich leichten Sachen, wie Surfbrett oder ähnliches aufladen. Auch bei den Heckgaragen, die heute eigentlich nur noch in Reisemobilen zu finden sind, sollte man auf die tatsächliche Achslast der Hinterachse achten. Möchten Sie ein kleines Motorrad oder Fahrräder transportieren, sollte man ein verlängertes Fahrgestell wählen, welches die Anbieter wie Mercedes oder Fiat anbieten.

Ein weiterer Punkt dem man Beachtung schenken sollte ist die zul. Stützlast von Caravandeichsel und Anhängerkupplung. Sie steht in den jeweiligen Fahrzeugpapieren und definiert das Gewicht, das auf den Kugelkopf des Zugwagens drücken darf. Hierbei sind Werte zwischen 50 und 75 kg die Regel. Mit einer einfachen Personenwaage und einem Stab lässt sich die richtige Stützlast problemlos herausfinden.

Bei zu hoher Stützlast verringert sich die Belastung der Vorderräder am Zugwagen, so dass der Kontakt zur Fahrbahn nicht mehr sicher gestellt ist. Insbesondere Fahrzeuge mit Frontantrieb haben dann Schwierigkeiten, die Antriebskraft auf die Straße zu bringen, besonders beim Anfahren am Berg. Auch ein hecklastiger Caravan verhält sich mit zuwenig Stützlast problematisch. Im Extremfall kann das Gespann bei starkem Bremsen "einknicken".

Durch die Entlastung der Hinterräder verliert der Zugwagen außerdem die Traktion, was zu unkontrolliertem Pendeln des Caravans führen kann.

Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
  • Schweres Gepäck nach unten und möglichst in Achsnähe oder zwischen die Achsen
  • Leichte Sachen gehören nach oben in die Stauschränke.
  • Gewicht gleichmäßig verteilen. 
  • Das tatsächliche Gewicht auf einer öffentlichen Waage ermitteln.
  • Stützlast beachten und kontrollieren.
  • Bei Fahrzeugen mit Heckgarage auf die Achslast der Hinterachse achten.

Im Übrigen sollte man nicht unnötig große Gewichte mit sich herumfahren, wie z.B. der Wasservorrat. Man sollte nur soviel Wasser mit sich führen, bis die nächste Versorgungsmöglichkeit erreicht ist. Gleiches gilt auch für den Abwasser- und Fäkalientank, die man regelmäßig leeren sollte.

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