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In den letzten Jahren ist der Müll verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten.

Was in den heimischen vier Wänden mittlerweile sehr gut funktioniert, das Trennen und Recyceln von Müll, hat aber auch für Camper an Bedeutung gewonnen.

Auf den meisten großen Campingplätzen in Deutschland wird der Müll inzwischen nach Wertstoffen sortiert gesammelt. Auch wenn es möglicherweise umständlich ist, im Mobil oder Caravan drei bis vier verschiedene Müllbehälter aufzustellen. Es lohnt sich und zwar im eigenen Interesse. Fällt auf einem Campingplatz nämlich über Gebühr unsortierter Restmüll an, wird der Betreiber die höheren Kosten für die Entsorgung an seine Gäste weitergeben oder die Müllannahme auf feste Zeiten einschränken oder kontrollieren.

Ein Beitrag zur Müllvermeidung lässt sich außerdem schon beim Einkauf leisten. Wer die auf vielen Plätzen angebotenen Mehrwegverpackungen den Einwegverpackungen aus dem nahegelegenen Supermarkt vorzieht, zahlt im ersten Moment vielleicht mehr. Langfristig ist diese vernünftige Haltung allerdings billiger - für alle Beteiligten. Es gibt in Deutschland nämlich schon die ersten Campingplätze, auf denen eine gesonderte Müllgebühr erhoben wird.

Nicht gerade leicht wird einem die Müllsortierung im Ausland gemacht. Gerade unsere südlichen Nachbarländer verfügen zum Teil noch nicht über ein Recycling-System wie in Deutschland. Oft ist der Umgang mit Müll insgesamt noch erschreckend sorglos. Er wird, wo man geht und steht, fallen gelassen, eine Müllkippe nach der anderen entsteht. Wichtig: Als Gast in einem solchen Land sollte man auf gar keinen Fall genauso verfahren. Selbst wenn man von den Einheimischen belächelt wird, lohnt es, mit gutem Beispiel voranzugehen. Eigentlich gar nicht der Rede wert, weil selbstverständlich: Wer mit seinem Mobil frei steht, sollte den Standplatz so verlassen wie er ihn vorgefunden hat. Und dies gilt für den Hausmüll genauso wie für alle Abwässer.

Letztere gehören offensichtlich nicht in die Landschaft – aber auch nicht in jeden beliebigen Straßeneinlauf oder Gulli. In vielen Städten werden Schmutzwässer und Oberflächenwasser von Dächern und Strassen in getrennten Kanalisationen gesammelt und entsprechend unterschiedlich behandelt. Soweit Straßeneinläufe nicht dementsprechend gekennzeichnet sind, muss also speziell das Abwasser der Mobiltoiletten über öffentliche Entsorgungsstationen oder stationäre Toiletten entsorgt werden.

Bitte denken Sie daran! Sie schaden sonst nicht nur der Natur, sondern auch dem Ansehen aller Mobilisten.


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