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Unfall oder Krankheit im Auslandsurlaub - das ist der Alptraum jedes Reisenden. Zusätzlich zur Sprachbarriere erschwert ein Wirrwarr von Notrufnummern die Alarmierung der Rettungsdienste. Obwohl die EU-weite Umstellung auf die einheitliche Nummer 112 bereits 1996 vollzogen sein sollte, stellte der ADAC fest, dass es in 28 Reiseländern Europas für die Unfallrettung nicht weniger als 15 verschiedene Festnetz-Nummern gibt.

Geht die Reise z.B. nach Belgien (Notruf 100), Frankreich (17), Griechenland (166 oder 151), Italien (118), Österreich (144) oder Spanien (061), ist man ohne die richtige Notrufnummer aufgeschmissen.

Wo welche Nummern gelten, haben wir für Sie in einer Liste zusammengestellt.

Einfacher haben es Handy-Nutzer, denn die Kurzwahl 112 funktioniert in den Mobilfunknetzen sogar weltweit. In der Regel landet der Handy-Notruf dann direkt bei der regional zuständigen Notrufzentrale. Das funktioniert - zuhause wie im Ausland - auch ohne SIM-Karte und ohne PIN-Code. Einzige Voraussetzung: Das Mobiltelefon muss eingeschaltet und ein GSM-Netz verfügbar sein.

Neue Notrufnummer des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt hat für Touristen eine Hotline mit Sicherheitsinformationen freigeschaltet. Unter der rund um die Uhr erreichbaren Nummer 0049/ 1888/ 17 44 444 meldet sich ein Ansagedienst, der mittels Sprachcomputer an einen Ansprechpartner verbindet oder zu weiteren Auskunftsdiensten für Sicherheitshinweise, Botschaftsadressen oder Einreisebestimmungen vermittelt.

Für persönliche Gespräche stehen immer mindestens zwei Beamte des Außen-Ministeriums zur Verfügung. Sie können ein Gespräch auch direkt an den Bereitschaftsdienst der Botschaft im Urlaubsland weiterverbinden, der dann für Hilfe sorgt. Für anfallende Kosten, etwa für den Arzt oder Abschleppdienst, muss der Urlauber allerdings selbst aufkommen.

Der neue Dienst ist nur für absolute Notfälle gedacht, so der Staatsminister im Auswärtigen Amt Ludger Volmer. Schon vor einer Auslandsreise sollten sich Urlauber über die Lage im Gastland informieren und für alle Fälle auch die Not-Nummern zum Beispiel des ADAC, der Deutschen Botschaft im Urlaubsland oder ihres Reiseveranstalters griffbereit haben, rät Volmer. Am besten: Die wichtigsten Nummern vor Abreise ins Handy einprogrammieren.


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